Was Thread Count wirklich bedeutet – und ob 400 TC den Aufpreis gegenüber 300 TC wert ist.
Beim Kauf von Bettwäsche begegnet dir oft die Angabe TC oder Thread Count – manchmal als 200, manchmal als 400, manchmal als 1000+. Was bedeutet das eigentlich, und ist mehr immer besser? In diesem Artikel klären wir, worauf es wirklich ankommt – und warum unsere Boomba Bamboo Bettwäsche bei 400 TC liegt.
Thread Count (TC) misst die Anzahl der Fäden pro Quadratzoll (etwa 6,45 cm²) Stoff – sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zusammengezählt. Ein Stoff mit 200 Fäden längs und 200 Fäden quer hat also 400 TC. Mehr Fäden auf gleicher Fläche bedeuten feinere Fäden, eine dichtere Webung und in der Regel ein glatteres, hautfreundlicheres Anfühlen.
Unter 200 TC ist der Stoff oft zu grob, du spürst die einzelnen Fäden auf der Haut. Zwischen 200 und 300 TC bekommst du solide Standard-Qualität. Ab 300 TC beginnt der Bereich, in dem Bettwäsche merklich „premium wird: glatter, gleichmäßiger, langlebiger. 400 TC ist die Stufe, bei der die Faser sich satinartig anfühlt und gleichzeitig noch atmungsaktiv bleibt.
Bei TC-Angaben über 600 wird es interessant – im negativen Sinne. Hersteller können solche Zahlen nur erreichen, indem sie:
Das Ergebnis ist oft schwerer, weniger atmungsaktiv und nicht zwangsläufig hochwertiger. 1000+ TC ist häufig Marketing, nicht Qualität.
Bambusfasern sind von Natur aus feiner und glatter als Standardbaumwolle. Bei 400 TC ergibt das einen Stoff mit:
Höher zu gehen würde bei Bambus die Atmungsaktivität reduzieren – und genau die ist einer der Hauptgründe, warum man Bambus-Bettwäsche überhaupt kauft.
TC ist nur ein Indikator, kein Allheilmittel. Genauso wichtig sind:
Mehr darüber, wie du gute Bettwäsche generell erkennst, liest du in unserem Artikel So erkennst du hochwertige Bettwäsche.
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